Die Erweiterung der EU-Mitgliedstaaten auf inzwischen 28 europische Lnder hat dazu gefhrt, dass die von der EU-Kommission angestrebte Harmonisierung der Gesetzesvorschriften und ihrer Durchfhrung seit Jahren ins Stocken geraten ist. Im Bereich des Steuerrechts eigentlich dringend erforderliche einvernehmliche Lsungen sind faktisch nicht mehr zu erreichen. Dies gilt besonders auch fr die Harmonisierung der Besteuerung von Personenbefrderungsleistungen und Reiseleistungen, wobei die Angleichung der Rechtsvorschriften fr Reiseleistungen erst nach einer Harmonisierung der Besteuerung von Befrderungsleistungen abgeschlossen werden knnte. Anstelle der EU-Kommission versucht nunmehr der EuGH, seine kasuistische Rechtsprechung im Sinne einer Harmonisierung zu nutzen ein langwieriges und hufig nicht lohnendes Unterfangen. Dass beispielsweise die Anwendung des ermigten Umsatzsteuersatzes fr Personenbefrderungen mit Taxen und Mietwagen krzlich vom EuGH zu entscheiden war, zeigt die Problematik dieser Situation auf (EuGH vom 27.2.2014). Nachstehend wird diese Rechtsfrage
nher erlutert.
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