SRTour Steuer- und RechtsBrief Touristik
 

Flexible Preisangaben im Reisekatalog und Endpreis-Pflicht

Die Zulässigkeit von Preisflexibilität bzw. Preisangaben war kürzlich häufiger Gegenstand der – auch höchstrichterlichen – Rechtsprechung. Die damit zu beobachtende Entwicklung könnte zu der Annahme verleiten, künftig könne generell mit Ab-Preisen oder Richtpreisen geworben werden. Dem ist nicht so. Zwar trägt die aktuelle obergerichtliche Rechtsprechung in gewissem Umfang dem Wettbewerbsnachteil der starren Katalogpreise gegenüber der tagesaktuellen Website Rechnung sowie der Dynamisierung der Ware „Pauschalreise“ durch entsprechende Angebotsformen. Gleichwohl gilt nach wie vor der Grundsatz der Preisklarheit und -wahrheit.

DOI: https://doi.org/10.37307/j.1868-7881.2010.08.05
Lizenz: ESV-Lizenz
ISSN: 1868-7881
Ausgabe / Jahr: 8 / 2010
Veröffentlicht: 2010-08-13

Seiten 16 - 19